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Was bedeutet eigentlich …?

Simulation, Mandantenfähigkeit oder mathematische Optimierung? Hier erläutern wir Ihnen die wichtigsten Begriffe rund um die Tourenplanung und Optimierung.

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Dynamische Tourenplanung



Die Tourenplanung erfolgt in der Regel in einem dynamischen Umfeld, d.h. es gibt ständig Veränderungen und Informationen, die sofort berücksichtigt werden müssen (neue Aufträge, Stornierungen, Störungen, Auftragsänderungen, Verspätungen, Fahrzeugausfall etc.). Eine Software mit dynamischer Tourenplanung kann in Echtzeit automatisch und flexibel auf Veränderungen während der Planung und während der Tour reagieren, da vorausschauende mögliche Ereignisse und Ungewissheiten in die Planung einbezogen werden. Dadurch sind erstellte und veränderte Tourenpläne hinsichtlich Veränderungen robust, d.h. es werden nur kleine Änderungen verursacht.

E
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Filiallogistik



Filiallogistik (auch Handelslogistik oder Retaillogistik) ist ein Spezialgebiet der Distributionslogistik. Im Fokus steht die zeitgerechte und effiziente Versorgung von Verkaufsstellen mit den richtigen Gütern.

G

Gebietsplanung



Bei der Gebietsplanung werden kleinste geografische Einheiten (z.B. Gemeinden oder Postleitgebiete) zu übergeordneten Gebietseinheiten (z.B. Vertreterbezirke) nach individuellen Kriterien zusammengefasst.

H
I
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L
M

Mandantenfähigkeit



Eine Software ist mandantenfähig, wenn sie die gleichzeitige Verwaltung mehrerer Mandanten (z.B. Kunden) über einen Nutzer erlaubt.

Manuelle Tourenplanung



Manuelle Tourenplanung bedeutet die Planung ohne Computerunterstützung.

Mathematische Optimierung



Die mathematische Optimierung bzw. Programmierung beschäftigt sich mit der Bestimmung einer optimalen Lösung aus einer Menge von zulässigen Lösungen. Die Menge der zulässigen Lösungen wird im Allgemeinen durch sog. Restriktionen über den Entscheidungsvariablen definiert. Die „Optimalität“ wird durch Angabe einer sog. „Zielfunktion“ über den Entscheidungsvariablen definiert, die es zu maximieren oder minimieren gilt. Typische Beispiele sind die Kostenminimierung oder die Deckungsbeitragsmaximierung.

Modellierung



Bei der Simulation werden Experimente an einem Modell durchgeführt, um Erkenntnisse über das reale System zu gewinnen. Der erste Schritt einer Simulation ist die Einwicklung eines Modells (Modellierung). Das Modell kann für Rückschlüsse auf das Problem und seine Lösung genutzt werden.

N

Netzwerkoptimierung



In der Netzwerkoptimierung werden auf Basis von Modellierung und Simulation die Beziehungen aller Faktoren (Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Lager, Standorte und Strukturen) in ihrer Gesamtheit optimiert.

O

Optimierung



In der Logistik bedeutet Optimierung die Verbesserung von Prozessketten mit Fokus auf Schnittstellen aller Beteiligten.

OptimierungsCheck



Der OptimierungsCheck ist ein kostenloses Angebot von gts, bei dem auf Grundlage von Kundendaten eine erste Analyse des Optimierungspotenzials erfolgt. Durch den OptimierungsCheck gibt es eine realistische Vorstellung, wie die Tourenplanung und Optimierung erfolgt.

P

Planungssoftware TransIT



Die Software TransIT ist speziell für die Tourenplanung und Optimierung entwickelt worden. Durch zahlreichen Anwendungen und Module kann TransIT für jedes Unternehmen spezifisch angepasst werden.

Q

Quantitative mathematische Methoden



Bei quantitativen Untersuchungen geht es darum, eine möglichst große Anzahl von Personen zu befragen. Dies geschieht in der Regel mit standardisierten Methoden (z.B. Fragebogen). Bei qualitativen, d.h. nicht standardisierten, Untersuchungen werden offene Fragen gestellt und die Befragten können weitgehend frei erzählen (teilnehmende Beobachtung, Interviews oder Gruppendiskussionen).

R

Robuste Tourenplanung



Die Tourenplanung erfolgt in der Regel in einem dynamischen Umfeld, d.h. es gibt ständig Veränderungen und Informationen, die sofort berücksichtigt werden müssen (neue Aufträge, Stornierungen, Störungen, Auftragsänderungen, Verspätungen, Fahrzeugausfall etc.). Eine Software mit robuster Tourenplanung kann in Echtzeit automatisch und flexibel auf Veränderungen während der Planung und während der Tour reagieren, da vorausschauende mögliche Ereignisse und Ungewissheiten in die Planung einbezogen werden. Dadurch sind erstellte und veränderte Tourenpläne hinsichtlich Veränderungen robust, d.h. es werden nur kleine Änderungen verursacht.

Routenplanung



Eine Route ist eine Abfolge von Punkten, die ein Fahrer oder Fahrzeug in einem Straßennetzwerk besucht. Während in der Tourenplanung viele Fahrzeuge simultan betrachtet werden, betrachtet man in der Routenplanung nur ein Fahrzeug.

S

Schnittstellen



Eine Schnittstelle (Interface) ist ein Übergang zwischen Datenübertragungseinrichtungen, Hardwarekomponenten, logischen Softwareeinheiten oder zwischen Menschen und Computern.

Simulation



Simulation wird im Bereich der Tourenplanung häufig verwendet, um strategische oder taktische Optimierungsergebnisse auf operativer Ebene zu verifizieren. Durch die Simulation wird untersucht, wie Touren in der Vergangenheit abgelaufen wären, wenn eine optimierte Taktik oder Strategie zum Einsatz gekommen wäre. Durch den Vergleich der Ergebnisse mit den echten operativen Ergebnissen lassen sich Rückschlüsse auf die Qualität der neuen Taktiken bzw. Strategien ziehen. Die Simulationen werden entweder mit historischen Daten durchgeführt, häufig aber auch mit angepassten historischen Daten (z.B. veränderten Mengen oder Veränderung der zeitlichen Grundlagen.)

Stochastischen Tourenplanung



Stochastische Tourenplanung berücksichtigt Auftragswahrscheinlichkeiten, also die Wahrscheinlichkeit dafür, dass Aufträge tatsächlich durchgeführt werden müssen. Dies ist in der Regel bei der Optimierung von Regeltourenplänen relevant, also Plänen, die regelmäßig gefahren werden (z.B. in medizinischen Laboren) und Aufträge enthalten (z.B. Abrufkunden) die nicht bei jeder Tourdurchführung angefahren müssen.

Strategische Tourenplanung



Die strategische Tourenplanung bezieht sich auf regelmäßige Touren mit festen, unveränderlichen, langfristig planbaren Fahrplänen. Ziele sind u.a. die Reduzierung des täglichen Planungsaufwandes, die Zusage von festen Lieferzeiten, das Outsourcing von festen Touren, die Gebietsplanung oder die Standortoptimierung.

Supply-Chain-Optimierung



Die Supply-Chain-Optimierung zielt auf die Verbesserung und Effizienzsteigerung aller Prozesse einer Supply Chain (Versorgungskette) unter Berücksichtigung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses, der Kundenzufriedenheit und aller die Supply Chain beeinflussenden internen und externen Faktoren.

T

Taktische Tourenplanung



Bei der taktischen Tourenplanung (auch operative Tourenplanung oder Ad-hoc-Planung) wird ein konkreter, einzelner Auftragsbestand, wie z.B. die tägliche Planung in einer Spedition, geplant.

Telematik



Telematik ist die Verknüpfung von Telekommunikation und Informatik und wird insbesondere im Verkehrsmanagement verwendet.

Tourenplanung



Tourenplanung ist das Gruppieren (Clustern) von Aufträgen oder Transportaufträgen zu Touren und die Bestimmung der Reihenfolge der Anfahrtspunkte (Routing) innerhalb dieser Touren. Dabei sind zahlreiche Restriktionen einzuhalten, wie z. B. eingeschränkte Anfahrtszeiten, Kapazitäten, Vorrangbeziehungen etc.


Innerhalb der Tourenplanung werden die strategische (langfristige), die taktische (operative), die robuste/dynamische und die manuelle Tourenplanung unterschieden. Die strategische Tourenplanung bezieht sich auf regelmäßige Touren mit festen, unveränderlichen, langfristig planbaren Fahrplänen. Ziele sind u.a. die Reduzierung des täglichen Planungsaufwandes, die Zusage von festen Lieferzeiten, das Outsourcing von festen Touren, die Gebietsplanung oder die Standortoptimierung. Bei der taktischen Tourenplanung (auch operative Tourenplanung oder Ad-hoc-Planung) wird ein konkreter, einzelner Auftragsbestand, wie z.B. die tägliche Planung in einer Spedition, geplant. Manuelle Tourenplanung bedeutet die Planung ohne Computerunterstützung.

Tourenoptimierung



Die Tourenoptimierung zielt auf die Steigerung der Effizienz und der Kundenzufriedenheit durch optimierte Fahrzeiten, Einsatzzeiten, Standorte, Strecken etc. unter Berücksichtigung aller Restriktionen (Fristen, Zeitpläne, Vorschriften, Lenkzeiten etc.).

TransIT



Die Software TransIT ist speziell für die Tourenplanung und Optimierung entwickelt worden. Durch zahlreiche Anwendungen und Module kann TransIT für jedes Unternehmen spezifisch angepasst werden.

TransIT-Modul



Die Software TransIT kann für verschiedenste Planungsaufgaben eingesetzt werden. In Abhängigkeit der vorliegenden Planungsaufgabe und Planungsebene (strategisch, taktisch, operativ) kann das System durch den Einsatz der zugehörigen Module optimal an die Bedürfnisse der Kunden angepasst werden. Beispiele für TransIT-Module sind:


  • Gebietsoptimierung

  • Tourenoptimierung

  • Telematik

  • Web-Anwendungen

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