Jeden Morgen dasselbe Bild: Die Touren sind geplant und dann kommen die ersten Anrufe. Ein Fahrer ist krank, eine Einrichtung fragt, wann der Bus ankommt, und ein Fahrgast fällt kurzfristig aus oder kommt zusätzlich hinzu. Wer in der Personenbeförderung arbeitet, kennt diese Momente. Genau hier setzt unsere Telematik-App TransITMobile+ an. Zusammen mit der Tourenplanungssoftware TransIT und dem Webmodul TransIT Web & Mobile verbindet sie Planung, Fahrpersonal, Service-Zentrale und Einrichtungen, damit alle Beteiligten jederzeit auf demselben Stand sind.
Die Tour kommt direkt aufs Gerät.
Ausgedruckte Tourenlisten, handschriftliche Notizen und telefonische Absprachen gehören der Vergangenheit an. Sobald eine Tour in TransIT freigegeben ist, wird sie digital an TransITMobile+ auf dem Smartphone oder Tablet des zuständigen Fahrers übertragen. Dort sieht er übersichtlich alle Haltepunkte in der richtigen Reihenfolge, die Fahrgäste mit Abhol- und Zielort sowie wichtige Hinweise, etwa zu Rollstuhlplätzen, Begleitpersonen oder besonderen Bedürfnissen. So startet jeder Fahrer gut vorbereitet in den Tag.
Besonders wertvoll ist das, wenn ein Fahrer ausfällt und ein Ersatzfahrer die bestehende Tour übernimmt. Dieser kennt möglicherweise die Strecke, die Fahrgäste und ihre Besonderheiten nicht. Mit TransITMobile+ hat er trotzdem alle nötigen Informationen dabei. Dadurch entfallen aufwendige Übergaben und Rückfragen in der Zentrale und der Ablauf bleibt für die Fahrgäste verlässlich.
Immer aktuell: Änderungen und Ausfälle in Echtzeit.
Kein Tag verläuft exakt nach Plan. Meldet sich ein Fahrgast krank oder fällt eine Beförderung aus einem anderen Grund aus, wird die Tour in TransIT angepasst und die Änderung automatisch an TransITMobile+ übermittelt. Der betroffene Haltepunkt verschwindet von der Liste oder wird als entfallen gekennzeichnet. Kommen kurzfristig zusätzliche Beförderungen hinzu, erscheinen sie ebenso direkt in der App. Das spart unnötige Wartezeiten vor der Haustür und zahlreiche Telefonate. Gleichzeitig hat der Fahrer den Kopf frei für das Wichtigste: eine sichere und zuverlässige Beförderung seiner Fahrgäste.
Ankunftsmonitor: Die Einrichtung weiß Bescheid.
Für Werkstätten, Tagespflegen, Schulen und andere Einrichtungen ist es entscheidend zu wissen, wann ihre Besucherinnen und Besucher eintreffen. Mit dem Ankunftsmonitor sehen die Mitarbeitenden vor Ort auf einen Blick, welche Fahrzeuge unterwegs sind und wann sie voraussichtlich ankommen. Das erleichtert die Organisation von Empfang, Betreuung und Tagesablauf erheblich. Nachfragen bei der Service-Zentrale werden deutlich seltener, und Verspätungen, etwa durch Stau oder Baustellen, sind für die Einrichtung frühzeitig erkennbar.
Alles im Blick: Steuerung über die Service-Zentrale mit TransIT Web & Mobile.
Die Service-Zentrale bleibt die Schaltstelle des gesamten Beförderungsgeschehens. Im Webmodul TransIT Web & Mobile laufen alle Informationen zusammen: Tourstatus, Fahrzeugpositionen, erledigte und ausstehende Haltepunkte. Die Disponenten können bei Bedarf eingreifen, Touren umplanen, Fahrgäste einem anderen Fahrzeug zuordnen oder Fahrern Nachrichten direkt in TransITMobile+ schicken. Da es sich um ein Webmodul handelt, ist dafür keine lokale Installation nötig.
Ein Beispiel aus der Praxis: Fällt morgens ein Fahrzeug wegen eines Defekts aus und steht kein Ersatzfahrzeug zur Verfügung, verteilt die Disposition die betroffenen Fahrgäste auf andere Touren, die noch freie Plätze haben und in der Nähe unterwegs sind. Die jeweiligen Fahrer erhalten die zusätzlichen Haltepunkte sofort in TransITMobile+, inklusive aller Hinweise zu den neuen Fahrgästen. Genauso einfach geht es, wenn kurzfristig ein zusätzlicher Fahrgast befördert werden muss: Der Disponent wählt ein passendes Fahrzeug, ergänzt den Haltepunkt, und der Fahrer sieht ihn direkt in seiner Tour. Statt auf Zuruf zu reagieren, steuert die Zentrale den Ablauf aktiv und behält auch an hektischen Tagen den Überblick.
Nahtlos verbunden: Schnittstelle zu Vivendi.
Viele Einrichtungen und Träger arbeiten mit der Branchensoftware Vivendi. Über die Schnittstelle zwischen Vivendi und TransIT lassen sich relevante Daten direkt austauschen, zum Beispiel Informationen zu An- und Abwesenheiten der betreuten Personen. Wird eine Abwesenheit in Vivendi erfasst, kann sie in die Tourenplanung übernommen werden, ohne dass jemand die Information doppelt eingeben muss. Die aktualisierte Tour landet anschließend wie gewohnt in TransITMobile+. Das reduziert Fehlerquellen und sorgt dafür, dass Planung, Fahrdienst und Einrichtung mit denselben Daten arbeiten.
Fazit: Weniger Abstimmung, mehr Verlässlichkeit.
Mit TransIT, TransIT Web & Mobile und TransITMobile+ greifen Tourenplanung, Service-Zentrale, Fahrdienst und Einrichtung ineinander. Touren kommen digital beim Fahrer an, Änderungen werden sofort berücksichtigt, Einrichtungen wissen, wann ihre Gäste eintreffen, und die Zentrale behält die Steuerung in der Hand. Das Ergebnis ist ein ruhigerer, planbarer Beförderungsalltag, für Ihr Team und vor allem für die Menschen, die Sie jeden Tag sicher ans Ziel bringen.