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Tourenplanung:
So kommt die Corona-Probe ins Labor und der Sauerstoff zum Patienten

Das Coronavirus dominiert seit Wochen jede Nachrichtensendung. Dabei wird ein wichtiger Aspekt weitgehend vernachlässigt: die Bedeutung der Transportlogistik. Täglich befördern Fahrdienste tausende Proben vermeintlicher Covid-19-Infizierter an Labore. Für eine genaue und effiziente Bearbeitung dieser Tests braucht es ein perfektes Timing. 

In der Praxis sieht es so aus: Die Fahrdienste der Labore steuern ihre Einsender an und holen dort die Proben ab. Einsender sind in der Regel Hausärzte, Kliniken etc. Bei dieser Gelegenheit erhalten die medizinischen Praxen auch neue Entnahmesysteme, sprich das für die Probenentnahme erforderliche Material. Beispielsweise für Corona-Proben, die anschließend ins Labor gebracht werden müssen. Die Herausforderung für den Fahrdienst besteht darin, sehr pünktlich zu sein. Kommen Sie zu früh, sind unter Umständen nicht alle Proben entnommen, kommen Sie zu spät im Labor an, leidet die Qualität der Proben und die Untersuchungsergebnisse sind ggf. verfälscht. Darüber hinaus muss in den Laboren ein regelmäßiger Probeneingang erfolgen, damit die Anlagen kontinuierlich arbeiten können. Grundsätzlich sind die Labortouren meist gnadenlos überbucht. Daher muss rechtzeitig in Erfahrung gebracht werden, welche Kunden auf einer Tour tatsächlich angefahren werden und welche nicht, z.B. weil keine Proben vorliegen. 

Darüber hinaus ergibt sich aktuell ein weiteres medizinisches Engpassszenario im Bereich der Tourenplanung: Speziell in Zeiten der Pandemie erscheint es wichtig, dass schwerkranke Menschen mitunter auch zuhause versorgt werden können. Das gilt beispielsweise für Personen mit bestimmten Lungenkrankheiten, die Pflegepersonal mit medizinischem Flüssigsauerstoff behandelt. Diese Patienten erhalten ihren Sauerstoff entweder in Flaschen oder besitzen kleine Tanks, die regelmäßig aufgefüllt werden müssen. Für die Lieferanten medizinischer Gase ist die Planung aufgrund von individuellen Kundenanforderungen sehr komplex. Häufig wird jeder Tag einzeln geplant, was sehr zeitaufwändig ist. 

Tourenplanung in Zeiten von Corona
Welche Stationen müssen zu welchem bestimmten Zeitpunkt angefahren werden? Welche können vorerst ausgelassen werden? Und welche ist die beste Tour? Die Tourenplanungssoftware TransIT reagiert kurzfristig und automatisiert auf Änderungen. Sie sorgt für eine maximale Auslastung, vermeidet aber Überlastungen. Die Bestimmung von Weg und Ziel erfolgt auf Basis intelligenter Algorithmen, einer präzisen Gebietsplanung und automatisierten Optimierungsverfahren. Insbesondere in der Labor- und Gaselogistik ist eine derart flexible und schnelle Tourenplanung unverzichtbar. Zahlreiche Branchengrößen haben das bereits erkannt und setzen auf TransIT von gts, darunter die Medizinproduktehersteller sapio, Löwenstein medical, Zuther+Hautmann, GT GasTech und MedicAir sowie mit der Limbach-Gruppe, Sonic Healthcare und Amedes drei der vier größten Laborbetreiber in Deutschland.

Welche Vorteile die flexible und automatisierte Tourenplanung im Detail bietet und wie sich die Anwendung in der Praxis darstellt, erklären die Experten von gts im Rahmen von zwei Webinaren: Am 16. April werden die speziellen Anforderungen von Unternehmen aus dem Bereich Labor thematisiert und am 17. April die im Bereich medizinischer Gase.

Hier können Sie sich für die Webinare registrieren: 


16. April – 10 bis 11 Uhr – Labore: https://attendee.gotowebinar.com/register/7701686832694749709

17. April – 10 bis 11 Uhr – Gase: https://attendee.gotowebinar.com/register/3471972253292453131

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Ihr Ansprechpartner:
Thomas Kriese
+49 247 9158-21
kriese@gts-systems.de 
 

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