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Tourenplanung & Tourenoptimierung

Maut bei der Tourenplanung vermeiden oder nicht?

LKW auf Bundesstraße

Die Maut kommt auf die Bundesstraßen.


Wenn demnächst „verdächtige“ Kamerasäulen an deutschen Bundesstraßen stehen, handelt es sich nicht um „Blitzer“, sondern um neue Mautkontrollgeräte. Ab Juli 2018 wird auch auf Bundesstraßen eine Maut für Nutzfahrzeuge ab 7,5 Tonnen Gesamtgewicht erhoben. Dann sind deutschlandweit insgesamt rund 52.000 km für LKW gebührenpflichtig. Bislang galt die Maut auf rund 12.800 km Autobahnabschnitten und 2.300 km mehrspurigen Bundesfernstraßen. Die Maut-Einnahmen werden in den Straßenbau investiert. Letztes Jahr lagen die Einnahmen bei 4,6 Milliarden Euro. Mit der zusätzlichen Maut rechnet man mit rund 2 Milliarden Euro. 

Für die Transportbranche bedeutet die neue Maut vor allem Mehrkosten und es gilt, alle Touren und Kosten neu zu kalkulieren und zu optimieren. Der manuelle Aufwand ist dabei immens. Deshalb ist eine Tourenplanungssoftware, die dies automatisch berechnet, eine zeit- und kostensparende Alternative. Wichtig ist vor allem, dass die Mautdaten und Strecken der Bundesanstalt für Straßenwesen (BAST) bei einer Tourenplanungssoftware bereits integriert sind. Man kann die offiziellen Mautdaten natürlich auch manuell in seiner Tourenplanung verarbeiten. Doch eine gute Planungssoftware, die die Daten automatisch hinterlegt und mit dem Straßennetz logisch verknüpft, ist schon im Planungsprozess effizienter. 

Die Mautdaten sind in TransIT bereits integriert.
Michael Thärigen

Die Maut ist nur ein Aspekt in der Tourenplanung. 

Die Maut sollte nicht einzeln betrachtet werden. Natürlich braucht man im Vorfeld der Planung die neuen Mautdaten. Bei einer guten Tourenplanung geht es aber nicht um Mautvermeidung, sondern darum, Strecken zu optimieren und dabei sind auch ganz andere Parameter zu berücksichtigen: Streckenlänge, Zeitvorgaben, externe Restriktionen, Ressourcenplanungen … dies sind die wichtigen Kriterien für eine effiziente Tourenplanung und Tourenoptimierung. Die Maut ist also nur ein Aspekt von vielen. 

Wenn man durch die Nutzung einer mautpflichtigen Autobahn oder Bundesstraße Zeit und Strecken spart, weniger Fahrzeuge und Personal einsetzen muss und mehr Aufträge annehmen kann, rechnet sich das eher als die Umgehung der Maut. Genau dies kann eine Tourenplanungssoftware wie TransIT schneller und besser kalkulieren als „der Mensch.“ Je mehr Parameter zu berücksichtigen sind und je aufwändiger die Touren sind, desto sinnvoller ist die softwarebasierte Kalkulation. Zudem sind Touren in elektronischer Form für das Controlling die bessere Option. Durch die höhere Transparenz der Daten lassen sich eher Einsparpotenziale erkennen. So kann man bei der Umstellung auf die optimierte Planung 10 % bis 15 % einsparen. Auch hier ist eine ganzheitliche Betrachtung aller Aspekte sinnvoll.

Die offiziellen Mautdaten sind beim Bundesamt für Straßenwesen unter www.mauttabelle.de abrufbar.

Übrigens zeigt gts Ihnen mit dem kostenlosen OptimierungsCheck, wie einfach und transparent eine Planung mit TransIT nach Ihren Vorgaben funktioniert.

LKW auf Bundesstraße neben Maut-Säule

Seit Juli 2018 wird die LKW-Maut auch auf deutschen Bundesstraßen erhoben, so dass alle Strecken neu kalkuliert werden mussten.

Toll Collect GmbH

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