Wählen Sie Ihre Sprache.

Tourenplanung & Tourenoptimierung

Lebensmittellogistik:
Mehrkammertransporte optimal planen.

Symbolbild_Lebensmittel

Wie können in der Lebensmittellogistik Kosten gespart werden? Antwort A: mit der Verwendung von Mehrkammersystemen in den Fahrzeugen. Antwort B: mit der Optimierung der Prozesse vor der Zustellung, genauer bei der Kommissionierung im Depot. Die Lösung liegt in einer Kombination von A und B! Eine intelligente Tourenplanungssoftware stimmt die Prozesse im Lager und beim Transport optimal aufeinander ab, damit verderbliche Frischwaren möglichst schnell und effizient zu den Kunden gelangen.

 

Komplexe Anforderungen bewältigen

Heute bestellt – morgen geliefert: Gemäß den Herausforderungen, die der Transport tiefgekühlter, gekühlter und frischer Lebensmittel an die Tourenplanung stellt, geht mit der Frischelogistik eine hohe Komplexität einher, die schon beim Ordern der Waren beginnt. Da die Aufträge nach der Bestellung in einem fortlaufenden Prozess freigegeben werden, ist eine kontinuierliche Kommissionierung im Lager notwendig. Der Lagermitarbeiter stellt also die bestellten Waren zusammen und bringt sie zum Lkw-Ladeplatz – sprich einem Tor, wo in der Regel die Tour abfährt. Klingt recht unkompliziert, funktioniert aber nur theoretisch. Denn hier kommt die Beladung von Mehrkammerfahrzeugen – also die optimale Aufteilung der benötigten tiefgekühlten, gekühlten und frischen Kapazitäten – ins Spiel, die angesichts schwankender Bestellungen umso komplexer wird. Manuell umzuplanen, ist ein Kraftakt, den die Verantwortlichen nicht ständig leisten können und wollen.

Bild_Kühltransporter

Kapazitäten automatisch berechnen

Tiefgekühlt – gekühlt – frisch: Die Größe dieser drei Einheiten ist in einem Mehrkammerfahrzeug variabel einzustellen. Abhängig vom Bestellverhalten der Kunden entscheidet sich jeden Tag neu, ob z.B. auf einer Tour zwölf Tiefkühl- und sechs Frischeelemente oder umgekehrt benötigt werden. Und diese Berechnungs- und Anpassungsaufgabe übernimmt die Tourenplanung: Eine herkömmliche Lösung arbeitet ausschließlich mit statischen Fahrzeugkapazitäten; eine intelligente Tourenplanungssoftware hingegen analysiert die Aufträge und macht sich zunutze, dass die einzelnen Kammern beliebig temperiert werden können. Im Vorfeld ist daher bereits klar, wie das Fahrzeug beladen werden muss. Die Kunden können so ihre Kommissionierprozesse frühzeitig anpassen.

 

TransIT unterstützt temperaturgeführte Transporte umfänglich digital: Die Software verfügt über Algorithmen, mit deren Hilfe die Beladung des Fahrzeugs jeden Tag bestmöglich und individuell konfiguriert werden kann. Die Basis für die Planung bilden stets die Kundenaufträge. Zudem identifiziert TransIT die Anzahl der zu liefernden Rollies bzw. Paletten und die Kapazität der variabel befüllbaren Kammern der Lkw, bei der sich die Liefermengen in den verschiedenen Temperaturbereichen dynamisch von Tag zu Tag, aber auch zwischen einzelnen Toren ändern können.  Die gts-Lösung entscheidet dann, wie die Kammern im Fahrzeug am besten neu eingeteilt werden und welche Ware an welchem Ort verstaut wird. Grundsätzlich gilt: Je besser die Tourenplanung ist, desto niedriger sind die Transportkosten und desto weniger manuelle Korrekturen der Touren sind im operativen Tagesgeschäft erforderlich.

Planungsfenster_TransIT

Fahrzeuge optimal auslasten

Dafür muss aber zunächst die Rahmentourplanung stehen: Das bedeutet in diesem Fall sowohl die Zuordnung von Kunden zu Touren bzw. Fahrzeugen als auch die Zuordnung dieser Touren zu Toren bzw. Rampen des Lagers auf Basis historischer Auftragsdaten. Der Kommissionierer kennt so das richtige Tor für die jeweiligen Bestellungen und TransIT kann sämtliche Waren bereits am Vorabend adäquat einplanen. Damit einer Tour nicht zu viele Kunden zugeordnet werden und der Fahrer alle Waren unterbringen kann, basiert die Planung der Rahmentour auf durchschnittlichen Bestellmengen. In der Regel kann der Fahrer auf diese Weise alle ihm bereitgestellten Waren im Fahrzeug verstauen und ausliefern. Das Ergebnis: eine Auslastung von 80 bis 90 oder mehr Prozent. Eine gleichmäßig hohe Aus-, aber nicht Überlastung spricht für die Qualität der Rahmentourplanung. Zudem führt sie dazu, dass alle Touren zeitlich möglichst gleichmäßig ausgelastet und geografisch optimal eingeteilt sind. Dennoch kann es im operativen Tagesgeschäft auch mal zur Umplanung kommen. Wenn trotz optimierter Rahmentouren eine Über- oder Unterlastung eines Fahrzeugs vorliegt, führt TransIT diese mithilfe intelligenter Algorithmen automatisch durch – sprich die Software entscheidet pro Tour, welche Aufträge auf andere Touren verschoben werden. Dazu erzeugt das System Umpacklisten. Das Resultat: weniger Chaos beim Umpacken, minimal umgeplante Touren und weiterhin höchste Effizienz!

 

Sie sind selbst Frischelogistiker? Und Ihre Mehrkammerfahrzeuge könnten besser ausgelastet sein? Setzen Sie sich mit uns in Kontakt: Gemeinsam erarbeiten wir ein Konzept, wie Ihre Waren bestmöglich zum Kunden gelangen.

 

Hier geht es zu unseren Success Stories.

Weitere Blog-Artikel

Blog

Tourenoptimierung: Synergien von TMS und Tourenplanungssoftware nutzen

mehr erfahren

Tourenplanung & Tourenoptimierung

Lebensmittellogistik:
Mehrkammertransporte optimal planen.

mehr erfahren

Tourenplanung & Tourenoptimierung

Klimaschutz in der Logistik:
Mit nachhaltiger Tourenplanung tonnenweise CO₂ einsparen.

mehr erfahren
Löschen