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Tourenplanung & Tourenoptimierung

Digitale Tourenplanung in der Abfallwirtschaft

Manuelle Disposition 
Die Aufgaben sind vielschichtig – von der Planung eng getakteter Touren der Müllfahrzeuge bis hin zu bürgerorientieren kommunalen Dienstleistungen gilt es, zahlreiche Faktoren und Beteiligte unter einen Hut zu bekommen. Dennoch hat die Digitalisierung in den Entsorgungsbetrieben noch nicht überall Einzug gehalten. Die meisten Dienstleister der Abfallwirtschaft planen ihre Touren noch manuell. Die Disponenten ordnen Ladestellen per Hand den Touren oder Gebieten zu. Anschließend führen die Fahrer die anzufahrenden Ladestellen in die Tourenreihenfolge ein – ebenfalls manuell. Verloren geht dabei aber die notwendige Transparenz über Kapazitäten und Arbeitszeiten. Planungsfehler werden oft zu spät, also erst wenn sie realisiert werden, erkannt. All dies ist nicht kostenoptimal. 

Eines der größten Mankos ist aber die fehlende Flexibilität. Wenn nicht alles nach Plan läuft, zum Beispiel bei Stau oder Baustellen, können die Disponenten nicht schnell genug reagieren und die Fahrer versuchen selbst, ihre Tour anzupassen. Dies funktioniert aber nur, wenn der Fahrer sich auskennt und über ausreichende Fachkenntnis verfügt. Dies ist angesichts des akuten Fachkräftemangels nicht immer gegeben. 

Die Lösung liegt in der Vernetzung und Automatisierung von Prozessen, die ein schnelles Reagieren und eine Kommunikation in Echtzeit mit allen Beteiligten ermöglicht. 

Mit TransIT Schritt für Schritt Richtung Digitalisierung 
Mit einer Tourenplanungssoftware für die Entsorgungsbranche gestalten Sie als Abfallwirtschaftsbetrieb Ihre Touren transparenter, flexibler und effizienter. So basiert die Planungssoftware TransIT auf intelligenten Algorithmen, die kostenoptimal Tourenpläne erstellen. Sie vermeiden Planungsfehler, minimieren Wendemanöver und reduzieren Planungsaufwände. 

Die Tourenplanungssoftware TransIT verfügt über alle gängigen Schnittstellen der führenden Systeme, so dass Auftragsvorgaben und Planungsergebnissen automatisch übernommen werden. Durch das an die Software gekoppelte Telematiksystem können Sie Touren und Tourenreihenfolge (Fahrerinformationen) direkt an die auf Tour befindlichen Fahrzeuge übermitteln. Der Status der geplanten Touren ist jederzeit transparent und kann bei Bedarf angepasst werden. Informationen zwischen Disponenten und Fahrern werden in Echtzeit zurückgespielt und verarbeitet. Darüber hinaus ermöglicht die Tourenplanungssoftware transparente Ist-Soll-Vergleiche, Leistungsnachweise und die Identifizierung von Optimierungspotenzialen – die Basis für eine kontinuierliche Effizienzsteigerung, die ohne Software in der Art nicht möglich wäre. TransIT leistet somit einen Beitrag dazu, die Tourenplanung und Logistikprozesse in der Abfallwirtschaft Schritt für Schritt zu digitalisieren. 

TransIT ist Wegbereiter für die Abfallwirtschaft 4.0 
Der entscheidende Faktor heißt: Vernetzung. Dank der Integrationsfähigkeit von TransIT kann das Tourenplanungssystem als zentrale Steuereinheit agieren und verschiedene Systeme zusammenführen. Durch die technische Anbindung an die Systeme (ERP, Telematik, Warenwirtschaft) einerseits und die Vernetzung der Beteiligten (Disponent, Fahrer, Auftraggeber, Stadtwerke, Kunden etc.) andererseits ist der Weg frei für reibungslose Prozesse. Kommunen und Entsorgungsbetriebe können ihre Bürgerservices durch das Angebot digitaler Kundenportale entscheidend ausbauen und verbessern. So können beispielsweise Aufträge zentral erfasst werden, das Planungssystem gibt dann automatisch nach der Verplanung die Abholzeiten bekannt. Die Kunden werden vorab per SMS oder E-Mail über die Abholzeiten für die Entleerungen informiert. Auch die Sperrmüllanmeldung kann über diese Serviceportale angeboten werden – genauso wie die Meldung von wildem Müll oder übervollen Müllbehältern und Glascontainern. Voraussetzung ist eine Software im Hintergrund, die auf Basis dieser Daten die Touren automatisiert anpasst und alle Beteiligten – Bürger, Kommune, Entsorgungsbetrieb – involviert. Einen Schritt weiter Richtung Digitalisierung geht die Abfallwirtschaft mithilfe von Sensoren. Diese können beispielsweise in Großcontainern ihre Füllstände selbstständig melden – die angebundene Tourenplanungssoftware plant dann ab einem gewissen Füllstand die Entleerung automatisch ein. Ähnlich funktioniert die „Kommunikation“ zwischen Datenchips an Mülltonnen und Identsystemen an Müllfahrzeugen, die die regelmäßigen Entleerungen identifizieren und die Daten an das Planungssystem zurückspielen. 

    Digitale Abfallwirtschaft – die Vorteile:

    • Optimale Planung von Ressourcen und Kapazitäten
    • Fehlervermeidung durch automatisierte Abläufe
    • Webbasiert Prozesssteuerung
    • Nahtlose Kommunikation zwischen Disponenten, Einsatzfahrzeugen, Subunternehmen und Endkunden
    • Höhere Servicequalität für Kunden
    • Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit
    • Weniger Bürokratie
    • Reduzierung von CO2
    • Digitalisierung des gesamten Entsorgungsprozess vom Auftragseingang bis zur Abrechnung

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